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Fenster U-Wert einfach erklärt: Worauf Sie beim Kauf achten müssen, um Heizkosten zu sparen

Wenn Sie neue Fenster kaufen möchten, stolpern Sie früher oder später über einen unscheinbaren Buchstaben mit großer Wirkung: den U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient).
Viele Kunden fragen uns: "Ist ein niedrigerer Wert besser? Und lohnt sich der Aufpreis für Premium-Fenster wirklich?"
Diesem Artikel erklärt Ihnen ohne Fachchinesisch, was der U-Wert bedeutet, wie Sie Marketing-Tricks entlarven und warum die Wahl des richtigen Wertes bares Geld bei der Heizkostenabrechnung spart.

Sokobau

Was ist der U-Wert eigentlich?

Ganz einfach gesagt: Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme durch Ihr Fenster nach draußen "abhaut". Je niedriger der U-Wert, desto besser die Isolierung. Ein Standard-Fenster aus den 80er Jahren hatte oft einen U-Wert von 2,8 W/(m2K). Moderne Fenster erreichen Werte unter 0,8 W/(m2K).

Wer hier investiert, spart langfristig. Allerdings nützt das beste Fenster nichts, wenn der Einbau nicht fachgerecht erfolgt. Ein fachgerechter Fenstereinbau nach RAL ist entscheidend, um Wärmebrücken in der Laibung zu vermeiden.

Achtung Mogelpackung: Der Unterschied zwischen Ug, Uf und Uw

Hier müssen Sie aufpassen. Viele Anbieter nennen nur den Wert des Glases (Ug), nicht des ganzen Fensters.
Hier ist das kleine Fenster-ABC:

  1. Ug (Glazing): Wert für das Glas.
  2. Uf (Frame): Wert für den Rahmen.
  3. Uw (Window): Der entscheidende Gesamtwert!

Warum auf Schüco setzen?

Um Spitzenwerte beim Fenster U-Wert zu erreichen, reicht eine dicke Glasscheibe oder Mehrfachverglasung nicht aus. Der Fensterrahmen mit der entsprechenden Profilausbildung muss ebenso eine große Wärmedämmung aufweisen. Deshalb sind die Profile, wie die von Fenster Schüco, die durch Mehrkammer-Systeme und drei Dichtungsebenen bestechen, zu empfehlen. Mit dieser Kombination werden problemlos Werte im Passivhaus-Bereich erreicht.

Fazit: Lohnt sich die Investition?

Ja. Fenster kauft man für die nächsten 30 bis 40 Jahre. Ein etwas teureres Fenster mit einem besseren U-Wert spart Ihnen über die Jahrzehnte Tausende Euro. Möchten Sie den Wärmeschutz maximieren? Denken Sie auch an Fenster mit Rollläden - diese bieten nachts eine zusätzliche Isolierschicht gegen Kälte.
Abhängig von der Fenstergröße und der Fensterart kann der zusätzliche Einbau von Rollläden die Zimmertemperatur bis zu 2 Grad erhöhen. Hier ist zu wissen, dass 1 Grad etwa 5 % Heizkosteneinsparungen entspricht.

Planen Sie einen Fenstertausch? So lassen Sie sich den optimalen U-Wert für Ihr Gebäude ermitteln.

Was ist noch beim Einbau gut isolierender Fenster zu beachten?

Der U-Wert der Fenster müssen grundsätzlich schlechter sein als die der angrenzenden Außenwände. Bei Gebäuden mit einer Wärmedämmung oder einem gut dämmenden Mauerwerk, z. B. Ziegelstein mit Hohlräumen, Gasbeton usw. mit einem U-Wert 0,5 W/(m2K) und kleiner, stellt dies in der Regel kein Problem dar. In diesem Fall ist die Oberflächentemperatur der Innenseite der Außenwand auch bei kalten Außentemperaturen ausreichend warm. Bei älteren Gebäuden mit schlecht isolierten Außenwänden sinkt die Oberflächentemperatur an kalten Tagen auf 12 Grad und weniger. Werden gut isolierte Fenster eingebaut, so taut das Wasser in der Raumluft nicht an der Glasscheibe, sondern an der Wandoberfläche aus. Es kommt zwangsläufig zur Durchfeuchtung und in ungünstigen Fällen zur Schimmelbildung. Der Einbau neuer gut isolierter Fenster muss dem Gesamtkonzept einer energetischen Ertüchtigung des Gebäudes entsprechen.


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