Bims ist ein mineralisches kiesähnliches Gestein vulkanischen Ursprungs (aufgeschäumter Trachyt), welches im Tagebau gewonnen wird. Die Struktur ist amorph und so ein hochporöses, glasähnliches Material. Die Rohdichte liegt zwischen 0,35 bis 1,55 g/cm3. Nach der Gewinnung wird der Rohstoff Bims mit Zement gebunden und zu Steinen geformt. Die Lieferformen sind Hohlblöcke, geschlitzte Vollblöcke, Vollsteine und Wandbauplatten. Früher wurden Zwei-Kammer-Steine und heute Drei-, Vier- und Fünf-Kammer-Steine hergestellt. Letztere sind wärmetechnisch vorteilhaft. Es können alle bauphysikalischen Ansprüche, wie Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz, je nach Auswahl der Rohdichte und Wandstärke erfüllt werden.
Bimsstoffe werden ohne chemische Zusätze und wieder austretende Gase hergestellt. Sie sind recyclingfähig oder können auf jeder Bauschuttdeponie gelagert werden. Der Energieaufwand für Abbau, Transport und Fertigung liegt bei ca. 25 kWh/t. [1]
Bestandteile: unterschiedlicher Zusammensetzung
Gefüge: porös, schaumig
Farbe: hellgrau, gelblich, braun, schwarz, auch rot
Rohdichte: kg/m3 200 bis 1300
Reindichte: kg/m3 2600 bis 2700
Druckfestigkeit: N/mm2 2,5 ... 5 bis 30
Sonstige: Eigenschaften scharfkantig, rauh, wärmedämmend, sehr leicht
Verwendung: Leichtmauerwerk, Mauersteine, Wärmedämmung
Fundorte in Mitteleuropa Eifel [2, 3]
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