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Feuchtetransportprozesse im Mauerwerk von Altbauten

Theoretisch sind die Feuchtetransportprozesse bekannt und teilweise im Labor nachgewiesen bzw. mit Messgeräte an ausgewählte Bauteile erfasst. Allerdings gibt es keine Langzeituntersuchungen über mehrere Jahrzehnte. Was bei rein mineralischen Gebäudekonstruktionen feuchtetechnisch weniger von Bedeutung ist, wirkt sich eine Feuchtebelastung auf die Standzeit von Gebäuden mit Holzkonstruktionen aus. Holzbalken, besonders die Balkenköpfe der Holzbalkendecken, stehen in einem Feuchtegleichgewicht mit dem porösen Mauerwerk. Unter bestimmten Feuchtegrade wird das Holz langfristig durch unterschiedliche holzzerstörende Insekten oder und durch holzzerstörende Pilze befallen und zerstört. Aufgrund der Häufigkeit der Schäden, der Schadensart und des Schadensumfangs kann der durchschnittliche Feuchtegrad zugeordnet werden, dem die Bauteile bzw. Bauteilabschnitte ausgesetzt sind bzw. waren. Es wird bei der Auswertung deutlich, dass die Himmelsrichtung, die Konvektion (Wind) und der solare Einfluss eine wichtige Rolle bei der Trocknung des porösen Mauerwerkes spielt.

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Ingenieurbüro für Arbeitsgestaltung und Baubiologie Peter Rauch