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Gartenplanung - mit Blick auf die Folgekosten

Erst der Wohnraum, dann das grüne Drumherum. Dies ist die übliche Reihenfolge eines Häuslebauers sowie jedes Haussanierers: Zunächst geht es darum, den Neubau so umzusetzen, dass das Eigenheim bezugsfertig ist. Soll eine alte Immobilie saniert werden, muss zunächst der Umbau erfolgt sein, bevor es an die Gartengestaltung geht. Welche Gartengestaltung welche Folgeanschaffung bedingt, verrät dieser Beitrag, der eine vorausschauende Gartenplanung buchstäblich einfordert.

1.) Die einfache Gartenrandgestaltung: Sträucher pflanzen

Wer ein großes Gartengrundstück hat, der entscheidet sich meistens dafür, zwischen Rasenfläche und Zaun eine Rindenmulchfläche anzulegen, um auf dieser Fläche Sträucher zu pflanzen. Diese Idee ist in zweierlei Hinsicht nicht schlecht, denn Sträucher sind pflegeleichter als beispielsweise ein Nutzgarten und sorgen für einen Hauch von grüner Oase.

Garten mit Blumen
Abbildung 1: Wer Sträucher im Garten pflanzt, muss sich auch regelmäßig um den Rückschnitt kümmern. Eine Heckenschere ist dafür eine sinnvolle Anschaffung.

Wichtige Entscheidungskriterien bei der Wahl der Sträucher sind diese Faktoren:

Wichtige Folgeanschaffung: Eine elektrische Heckenschere gehört zur Grundausstattung des Gartenwerkzeugs, wenn eine Strauchreihe angelegt wird. Die Elektro-Variante sticht die Modelle, die mit Benzin betrieben werden, vor allem mit Blick auf die produzierten Abgase aus. In punkto Leistungsfähigkeit gibt es bei Elektro-Heckenscheren keine Zweifel. Sie werden mit allen typischen Heckenpflanzen spielend leicht fertig.

2.) Die Grünfläche: Anpflanzen oder Ausrollen?

Was denn nun der schnellere, einfachere und bequemere Weg zur grünen Rasenfläche ist - darüber scheiden sich in Expertenkreisen die Geister. Entscheidend ist unterm Strich das Budget, das verfügbar ist, um die unschöne Erdfläche in eine hübsche Rasenfläche zu verwandeln. Rollrasen auszulegen, ist nämlich deutlich teurer als die Selbstaussaat. In punkto Vorbereitung gibt es hingegen kaum Unterschiede, denn: Sowohl für den Rollrasen als auch für die Aussaat muss der Boden vorbereitet werden. Und das bedeutet: Boden lockern. Boden von Unkraut befreien. Boden ebnen. Fläche ebnen. Boden planieren. Anschließend wird gesät oder gerollt.

Rasenmäher
Abbildung 2: Unabhängig davon, ob Rollrasen gerollt oder Saatrasen gesät wird - ein Rasenmäher gehört dann zur Pflichtanschaffung für den regelmäßigen Schnitt des Rasens.

Der Vorteil des Rollrasens ist vor allem der Zeitfaktor. Nach drei bis vier Wochen bereits darf auf dem Rollrasen getobt und gefeiert werden. Zum Vergleich: Sechs bis acht Wochen dauert es beim selbst gesäten Rasen bis die Besitzer ihn vorsichtig betreten dürfen. Eine uneingeschränkte Nutzung ist erst nach etwa 12 Wochen möglich.

Wichtige Folgeanschaffung: Wer einen Rasen hat, braucht auch einen Rasenmäher. Dieser gehört in jedem Fall zur Grundausstattung im Gartenschuppen. Ob ein Elektro-Rasenmäher, ein benzinbetriebenes Modell, ein Akku-Rasenmäher oder gar die Roboter-Variante über die Rasenfläche fahren wird, wird in der Regel mit Blick auf die Rasenfläche und das Budget ausgewählt. On top könnten Anschaffungen kommen wie ein Vertikutierer oder ein Mulcher. Um Löwenzahn und anderes Unkraut müssen sich Besitzer eines Rollrasens erst nach ein oder zwei Jahren sorgen. Erst dann bilden sich auch in der festen Grasnarbe des Rollrasens erste Lücken.

3.) Der Nutzgarten: Was gehört dazu und worauf ist zu achten?

Im Nutzgarten darf und sollte vor allem das gepflanzt werden, was gefällt und selbst schmeckt. Ein Nutzgarten wird schnell zur Last, wenn während der Erntezeit Unmengen davon reif wird, was dem Hobbygärtner selbst so gar nicht schmeckt. Die erste Prämisse lautet also nur das zu pflanzen, was einem selbst auch schmeckt. So wird der Frust verhindert, viel Zeit in die Ernte von ungeliebtem Gemüse zu stecken. Apfelbäume Abbildung 3: Wer viele Obstbäume ernten muss, muss sich auch um die Weiterverarbeitung der Früchte kümmern.

Der zweite Tipp zu viel Spaß im Nutzgarten lautet: Die Menge der Nutzpflanzen müssen zum Verbrauch passen. Das heißt: Im Nutzgarten sollte nicht unzählig viel gleiches Gemüse wachsen, sondern besser eine Auswahl an Gemüse, das idealerweise nicht genau zeitgleich zur Ernte ansteht. Das hilft in mehrerlei Hinsicht, denn eine geballte Erntezeit kann schnell stressig werden. Zudem gilt es dann nicht nur Obst und Gemüse zu ernten, sondern es auch frisch zuzubereiten oder so zu verarbeiten, dass es auch außerhalb der Erntezeit noch vorrätig ist.

Wichtige Folgeanschaffung: Die Anschaffungen, die im Nutzgarten unmittelbar anfallen, sind überschaubar. Dabei handelt es sich meist um Gartenwerkzeug, das ohnehin für das Anpflanzen des Gartens nötig war. Klassische Folgeanschaffungen, die beispielsweise dann sinnvoll sind, wenn viel Obst geerntet wird, sind eine Saftpresse, ein Dörrautomat oder ein großer Wecktopf. Darin lassen sich die frisch geernteten Früchte schnell und einfach konservieren.

Abbildung 1: pixabay.com © StockSnap (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © Skitterphoto (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: pixabay.com © lumix2004 (CC0 Public Domain)

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